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Aktuelle Gedanken

Liebe Besucher unserer Website. An dieser Stelle haben wir in den letzten Jahren die “Gedanken zum Wochenende”, später die “Gedanken zur Woche” unseres ehemaligen Gemeindepfarrers Bernd Töpfer veröffentlicht. Wir mussten Pfarrer Töpfer im Juli diesen Jahres leider verabschieden, da er ab 1. Juli 2021 auf die Stelle als Pfarrer und operativer Direktor des Windsbacher Knabenchores berufen wurde. Deshalb erscheint auf dieser Seite nun wöchentlich ein Beitrag verschiedener Autoren unseres Dekanats.

Gedanken zur Woche, 13.10.2021

Liebe Freunde, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

Br. Dieter, Christusträger Triefenstein

nach einem bisher freundlichen, goldenen Herbst werden bald auch die dunkleren Herbsttage und der November kommen. Auch wenn wir diese Zeit oft belastend empfinden, sind wir doch froh, dass es überhaupt noch den Wechsel der Jahreszeiten gibt und Regen für die Böden und alles Leben.
Wir haben das Glück in einem geordneten und weitgehend friedlichen Land zu leben. Unsere Brüder in Kabul und ihre Mitarbeiter kennen die andere Seite des Lebens und tragen gemeinsam mit ihren Patienten die Sorge um deren Leben und das ihrer Familien. Regen und Fruchtbarkeit ist dort ein sehr wertvolles Gut, und natürlich die erhofften Ernten von den Feldern. Dass wir hier so selbstverständlich einkaufen gehen, verdient immer wieder einen herzlichen Dank an den Schöpfer allen Lebens und aller Jahreszeiten. Wir vertrauen, ja, wissen beinahe sicher, dass im Frühjahr all die Farben und Blumen wieder kommen werden und unsere Landwirte auf die Felder fahren, um Saat zu säen und später im neuen Jahr wieder die Ernte einzuholen. Wenn wir Brüder unsere Gäste bewirten und mit unseren Mitarbeiterinnen die Mahlzeiten kochen, dann teilen wir in aller täglichen Mühe aus, was uns anvertraut ist, so wie Sie zu Hause auch. Jeden Morgen beim Frühstück für die Hausgemeinschaft bereit machen, hilft mir diese kleine Erinnerung in früher Stunde zum dankbaren Arbeiten. Bei jedem Gang zum Einkaufswagen am Supermarkt, werde ich an diesen Zusammenhang erinnert. Wir sind, Entschuldigung, ich bin so vergesslich, ich brauche die Erinnerung immer wieder, um meinen Dank an den guten Hirten nicht zu vergessen. Wir müssen nicht bis Afrika zu unseren Brüdern in Vanga schauen oder nach Kabul, die Gegenden des Hungers sind in den östlichen Nachbarländer viel näher, manchmal schon an den „Tafeln“. Unser Meister Jesus hat oft davon gesprochen und immer und immer wieder und an unsere Pflicht erinnert, mit ihnen zu teilen. Er hat uns hierzulande so viel anvertraut, schenken wir Ihm unser Wort, den Dank und den täglichen Aufblick zu ihm. Zu seiner Freude und damit wir füreinander Christen sind und immer mehr werden. So findet das Erntedankfest auch jetzt noch und jeden Tag statt, bei jedem Gang zum Einkaufswagen.

Ihr Bruder Dieter, Christusträger Triefenstein

Übrigens: Die Andachten der letzten Jahre zu den verschiedenen Themen finden Sie unter „Archiv“, – für den Fall, dass Sie selbst einmal eine Andacht halten wollen.